Erstaunlich ist dabei, dass diese Werte nur für einen Quadratmeter Wand gelten.
Ein Beispiel:
Der Primärenergieeinsatz zur Herstellung einer Wärmedämmung mit einem U-Wert von 0,21 W/m²K beträgt durchschnittlich 70 kWh. Die Einsparung, die dadurch in 40 Jahren erzielt wird, liegt jedoch bei 4.101 kWh Heizenergie – also mehr als 50-mal so viel (verglichen mit dem durchschnittlichen Dämmstandard).
Für eine Fassade von 150 m² entspricht das einer Energieeinsparung von 615.150 kWh über 40 Jahre – was in etwa 61.500 Litern leichtem Heizöl entspricht. Verglichen mit dem aktuellen deutschen Wärmedämmstandard entspricht dies der Einsparung einer Hohllochziegelwand.

Das Gewicht eines massiven Gebäudes lässt sich nur in begrenztem Rahmen vorfertigen und transportieren. Massive Häuser werden meist vor Ort auf der Baustelle erbaut, gemauert oder betoniert. Die Bauphase dauert einige Monate und ist zwangsweise der direkten Witterung ausgesetzt, weshalb die Trocknungsphase nach Errichten des Daches ebenfalls mehrere Monate in Anspruch nehmen kann.
Spätestens aber wenn der Elektriker die Klingel anschließt, hat das Haus nur noch eine minimale Restfeuchte, die nach der ersten Heizperiode vollends verschwindet.